(#orgaparade)Blogplanung: organisiert und effektiv bloggen

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Als ich vor einem Jahr mit dem Bloggen angefangen habe, wusste ich ehrlich nicht genau, worauf ich mich da einlasse. Natürlich habe ich schon reichlich Schreiberfahrung mitgebracht, doch mein Projekt Feels like Erfurt war dann nochmal etwas ganz anderes. Also Augen zu und durch.

Ich gestehe: Bis vor einigen Wochen habe ich nach Lust und Laune gebloggt. Wenn mir etwas eingefallen ist, habe ich einen Beitrag begonnen und ihn in einem Ritt durchgeschrieben. Nicht selten wurde das Schreiben auch zum Muss – nämlich immer dann, wenn ich merkte, dass es mal wieder Zeit für einen neuen Beitrag ist. Planung, Konzeption und Organisation – alles Fremdwörter für mich, wenn es ums Bloggen ging.

Neues Jahr – neue Strategie

Als dann schließlich das Jahr 2016 an die Tür klopfte, war das für mich der optimale Zeitpunkt, um etwas zu ändern. Ich wusste: Wenn ich mir dem Bloggen noch erfolgreicher werden will, dann muss ich dem Ganzen eine klare Linie verpassen.

 

Schritt 1: Der Blogplaner

Spätestens seitdem der Blogplaner von Kreavida in der Szene wie eine Bombe einschlug, weiß jeder Blogger, worum es sich dabei handelt. Ein Blogplaner hilft dir dabei, deinen Blog zu planen (haha)… und zwar in jeder Hinsicht.

Ich gebe zu, dass mich der Blogplaner von Kreavida layout-technisch und auch inhaltlich sehr gereizt hat. Offen gesagt war ich aber zu geizig, ihn mir auszudrucken, geschweige denn, ihn zu kaufen. Stattdessen ließ ich mich dadurch inspirieren, fischte ein leeres Notizbuch aus den Untiefen meines Besitzes, schrieb die Worte „Blog Planer 2016″ drauf und unterteilte die Seiten in meine unterschiedlichen Projekte. Allein dieser Schritt tat unheimlich gut und wirkte wie ein Befreiungsschlag für meine Kreativität.
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Es war erstaunlich: Sobald ich meine Gedanken zu Papier brachte, sprudelten immer mehr aus mir heraus. Inhalte, Blogparaden, Ziele, Social Media – die Organisation meiner Blogs fruchtete an allen Ecken und Enden.

 

Schritt 2: Trello

Trello

Screenshot von Trello

Auch wenn ich seit eh und je ein Freund von Stift und Papier bin, gebe ich neidlos zu, dass auch die digitale Organisation eines Blogs durchaus Vorteile mit sich bringt. Inzwischen bin ich (sehr spät, ich weiß) sogar ein glühender Fan diverser Apps geworden. Mein derzeit absoluter Favorit: Trello. Was es damit im Detail auf sich hat, habe ich in diesem Beitrag für getLaunched.io beschrieben.

Trello ist inzwischen alles für mich:

  • Ideen-Sammlung
  • Redaktionsplan
  • Checkliste
  • to do-Liste

 

Schritt 3: Evernote

Doch nicht nur Trello, sondern auch Evernote hat es geschafft, sich einen Platz in meinem Blogger-Herz zu sichern. Die App mit dem Elefanten im Logo dürfte vielen ein Begriff sein. Evernote kommt immer dann zum Einsatz, wenn es darum geht, Notizen zu machen. Einem tollem Beitrag zur App könnt ihr zum Beispiel bei den Blogchicks lesen.

Ich nutze die Anwendung ganz konkret, um weiterführende Gedanken zu meinem Ideen festzuhalten. Was genau ist damit meine, wird deutlich, wenn du dir anschaust, wie meine Blog-Posts mittlerweile entstehen.

 

Screenshot Evernote

Screenshot von Evernote

Blog-Organisation: So entsteht ein neuer Blogbeitrag bei mir

  • Eine neue Idee wird entweder im analogen Blogplaner oder bei Trello notiert
  • Das Thema wird in den Trello-Redaktionsplan eingearbeitet
  • detailliertere Gedanken/Fragen/Ansichten werden bei Evernote notieren ( = Entstehung von einem Gerüst für den späteren Beitrag)
  • Der Blogbeitrag wird über die WordPress-App schrittweise verfasst und formatiert
  • Ein Foto wird aufgenommen, im privaten Archiv gesucht oder bei Pixabay heruntergeladen
  • Der Blogbeitrag wird über den Laptop feinjustiert, nochmals überprüft und schließlich online gestellt

Diese immer gleiche Routine ermöglicht es mir mittlerweile, mehrere Beiträge gleichzeitig zu erstellen – und das auch für mehrere Blogs.

Während ich früher immer auf Teufel komm raus geschrieben habe, ist das Bloggen nun ein kreativer Entstehungsprozess, der nicht immer linear verläuft. Auch wenn ich manchmal ziemlich viele Baustellen habe, helfen mit mein Blogplaner, Trello und Evernote dabei, die Übersicht zu behalten und immer an verschiedenen Stellen konzentriert und fokussiert zu arbeiten. Diese Konzentration und Fokussierung sorgen auch dafür, dass ich trotz des zusätzlichen Orga-Aufwandes mehr und regelmäßiger blogge.

 

Warum ist Blogplanung so wichtig?

    • Ich setze mich viel intensiver mit meinen Blogs auseinander
    • Selbstorganisation bedeutet immer effektiveres Arbeiten
    • Ich habe einen besseren Überblick
    • Inhalte können besser aufeinander abgestimmt werden
    • Die Planung der Beiträge inspiriert mich zu neuen Ideen

 

Blogging ohne Organisation ist für mich mittlerweile undenkbar. Ich bin der festen Überzeugung, dass die richtige Planung zum Erfolg eines Blogs beiträgt. „Ganz nebenbei“ lerne ich dabei außerdem zahlreiche spannende Tools wie Trello und Evernote kennen, die ich auch für mein Kerngeschäft nutzen kann. Vor diesem Hintergrund ist die Selbstorganisation für mich auf jeden Fall eine echte Bereicherung, die ich auch nie wieder missen werde. Denn eines steht für mich fest: Die richtige Organisation ist ein wichtiger Schritt hin zum Erfolg.

 

Welcher Blogger-Typ seid ihr? Schreibt ihr einfach kreativ drauf los oder plant ihr lieber so wie ich? Ich freue mich, wenn ihr an meiner Blogparade zum Thema Selbstorganisation teilnehmt und eure Erfahrungen mit mir teilt.

 

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