5 App-Tipps für Freelancer & Blogger

Apps für Freelancer

Ein Leben ohne Smartphones ist vielleicht möglich – aber sinnlos! Kaum ein anderes technisches Gerät hat unser Leben so nachhaltig und umfangreich verändert wie das Handy mit Internet-Zugang. Ich denke, dass ich nicht nur für mich spreche, wenn ich sage: Ohne Smartphone würde mir etwas fehlen – und zwar etwas ziemlich Großes.

Mein Handy ist umso wichtiger für mich, weil es ein wesentlicher Bestandteil meiner Arbeit ist. Oder anders formuliert: Ich brauche mein Smartphone als freiberufliche Autorin und Bloggerin, um zu arbeiten.

Damit mir das möglichst leicht von der Hand geht, habe ich eine Reihe von Apps installiert, die mir dabei helfen, meinen Arbeitsalltag zu meistern. Einige davon – sozusagen meine Favoriten – möchte ich in diesem Blogbeitrag gern etwas genauer vorstellen.

 

App-Liebling #1: Pocket

 

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Screenshot der App Pocket

Auf diese App bin ich durch eine Kollegin aufmerksam geworden. Maria Lengemann hat ausführlich über Pocket im Zuge eines Blogposts zum Thema Zeitmanagement geschrieben (Prädikat: Lesenswert!).

Ich muss schon zugeben: Sie hatte recht. Mit Pocket ist es total easy, Inhalte (beispielsweise Links auf Twitter oder Facebook) ins „Täschchen“ zu packen und später – wenn Zeit dafür ist – zu lesen.

Ich persönlich lese durch die App Pocket mittlerweile viel mehr interessante Beiträge – ganz einfach, weil die Hemmschwelle, gerade keine Zeit zu haben, weggefallen ist. Wenn ich über etwas Interessantes stolpere, aber gerade keine Zeit oder keinen Nerv dafür habe, steck ich es in meine Tasche und schau es mir später an. So einfach und so genial!

Pocket im Überblick

  • App zum Abspeichern interessanter Inhalte
  • Ermöglicht es, Beiträge gezielter zu lesen
  • Erhöht die Bereitschaft, Beiträge (zu einem späteren Zeitpunkt) zu lesen
  • geeignet für ein besseres Zeitmanagement

 

 

App-Liebling #2: WordPress

 

Die App von WordPress habe ich erst ziemlich spät für mich entdeckt. Ich mag die Anwendung sehr gern, weil sie es mir ermöglicht, zu schreiben, ohne dabei am Laptop zu sitzen (das mache ich nämlich den ganzen Tag lang!).

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Screeshot der WordPress-App

Die Bedienung der App war zunächst ein bisschen gewöhnungsbedürftig für mich. Nach einer Eingewöhnungsphase hatte ich den Dreh dann aber raus. Mittlerweile nutze ich die App in erster Linie für Grob-Entwürfe und Beiträge, die allmählich wachsen (so wie mein letzter über den perfekten Beginn eines Textes). Es gab aber auch schon Blogposts, die ich komplett über die App von WordPress erstellt habe (beispielsweise diesen hier).

Ich muss sagen, dass ich mit der WordPress-App regelmäßig an meine Grenzen stoße. Das betrifft insbesondere verschiedene Formatierungs-Angelegenheiten. Auch Verlinken ist ziemlich mühselig.

Dennoch gehört die App von WordPress für mich zu den Must Haves für Freelancer und Blogger, weil sie das Editieren von Homepages und Blogs überall und jederzeit ermöglicht. Diese Wörter schreibe ich übrigens gerade auch über die WordPress-App.

WordPress im Überblick

  • App zum Erstellen von Content für WordPress-Seiten
  • Parallele Verwaltung mehrerer Seiten möglich
  • Bedienung zunächst gewöhnungsbedürftig
  • Praktisch für alle, die viel am PC oder Laptop arbeiten und ab und an eine Pause davon brauchen
  • Grenzen bei der Bearbeitung und Gestaltung von Blogposts (v.a. im Hinblick auf Formatierungen)

 

App-Liebling #3: Dropbox

 

Dropbox ist ein echter Klassiker, der mittlerweile auf vielen Smartphones als Standard-App vorinstalliert ist. Ich nutze Dropbox in zweierlei Hinsicht:

  • Zum Teilen von Bildern mit andern
  • Zum Teilen von Bildern mit mir selbst

„Mit mir selbst“ bedeutet, dass ich die App nutze, um Bilder einfach und schnell vom Smartphone zum Laptop und anders herum zu schicken.

Dropbox im Überblick

  • App zum Teilen von Dateien
  • Zugreifen auf Ordner von verschiedenen Endgeräten
  • Wichtig: Erstellen eines Benutzerkontos
  • Freigabe der Ordner für „Nicht-Dropbox-Nutzer“ möglich

 

App-Liebling #4: Forest

 

Forest ist meine absolute Neuentdeckung und der Grund für diesen Blog-Beitrag. Ich habe auf Twitter von der App erfahren, sie sofort herunterladen und ausprobiert.

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Screenshot der App Forest

Das Prinzip von Forest ist folgendes: Die App will erreichen, dass einen das Smartphone weniger vom Arbeiten abhält. Klingt komisch, ist aber genial.

Mit dem Start der App pflanzt man einen Baum – der so lange wächst, wie man das Handy nicht für andere Dinge nutzt. Wer aufgibt, nimmt in Kauf, dass der gepflanzte Baum mickrig bleibt, wer es durchzieht, hat schon bald einen kleinen, ansehnlichen Wald gepflanzt.

Ich gebe zu, dass das ziemlich merkwürdig klingt – ich selbst war auch erst einmal skeptisch – aber es hilft wirklich. Die App hat mich tatsächlich davon abgehalten, mich von Twitter, Facebook und WhatsApp ablenken zu lassen.

Richtig witzig und motivierend fand ich auch die Sprüche, die die App während des Wachstums des Baumes zum besten gibt. Diese lauten unter anderen:

  • „Go back to your work!“
  • „Stay focussed!“
  • „Leave me alone!“

Forest im Überblick

  • App, die die Ablenkung durch das Smartphone minimiert
  • Ein wachsender Baum motiviert dazu, das Handy nicht zu benutzen
  • Je öfter man die App nutzt und den Smartphone-Versuchungen widersteht, desto üppiger wird der virtuelle Wald

 

App-Liebling #5: Instagram

 

Natürlich nutze ich Instagram in erster Linie als soziales Netzwerk. Ich bin relativ spät auf den Zug aufgesprungen und bin immer noch dabei, das Network zu „entdecken“.

In letzter Zeit zweckentfremde ich die App aber auch immer öfter, weil sie großartig zum Bearbeiten von Bildern ist. Während ich bisher immer PicsArt genutzt habe, greife ich mittlerweile immer öfter auf Instagram zurück, um meine Bilder aufzuhübschen.

Wichtig: Das Bild muss erst einmal hochgeladen werden – egal,ob man es tatsächlich posten oder eben nur bearbeiten will. Danach landet das Foto in einem Instagram-Ordner in der Galerie des Handys (was einen Moment dauern kann). Nun kann es wahlweise wieder bei Instagram gelöscht und individuell genutzt werden.

Instagram im Überblick

  • App zum Teilen von Fotos und Bildern
  • Soziales Netzwerk
  • Bietet unzählige Möglichkeiten der Bildbearbeitung

 

Und jetzt ihr! Was ist eure Lieblings-App, auf die ihr auf keinen Fall verzichten könnt? 😉

 

Foto: (c) Pixabay

 

 

10 Responses to “5 App-Tipps für Freelancer & Blogger

  • Forest hört sich ja super an. Gerade wenn man alleine vor dem Laptop sitzt, dann tauchen die spannendsten Facebook Videos auf. 😀
    Ich verwende auch noch gerne den Photo Editor zum Bearbeiten von Bildern. Diese App ist sogar kostenlos und lässt sich richtig gut bedienen.

    Viele liebe Grüße

    Julia

    • Hey Julia, Forest ist allerdings eine Smartphone-App 😉

      Ich hab sie seit wenigen Tagen. Genial! 😀

  • Liebe Jessika,

    toller Beitrag! Vielen Dank auch für die Empfehlung von dir. Die App Forest werde ich mir mal ansehen, das klingt spaßig! :)

    Liebe Grüße
    Maria

  • Echt coole Tipps :)
    Die App Pocket werde ich doch gleich mal testen :) Danke dafür.

    So eine ähnliche App mit den Bäumen hatte ich auch 😀
    Da war das Ziel aber mehr trinken. Je mehr man trinkt, desto öfter durfte man die Pflanzen gießen, die dann gewachsen sind.
    Das ist tatsächlich motivierend.

    LootieLoos Plastic world

  • haha forest sollte ich auch umbedingt mal ausprobieren! 😀 Danke für den Tipp :)

  • Für Zeiterfassung und Projekt-/Kundenverwaltung könnte man noch Jephi nennen. http://www.jephi.de

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