Der Weg in die Freiberuflichkeit

Blog Freelancer

 

Herzlich Willkommen auf meinem neuen Blog. Ich möchte Ihnen hier regelmäßig von meiner Arbeit als Redakteurin und Texterin sowie meinem beruflichen Alltag als Freelancer berichten. Doch ehe es jetzt gleich zu Beginn in die thematischen Details geht, will ich Ihnen zunächst einmal erzählen, was mich dazu bewegt hat, mich freiberuflich zu machen.

 

Wohin soll die Reise gehen?

 

Jeder Mensch kommt in jungen Jahren an diesen Punkt, an dem er sich die Frage stellt: Was will ich mal werden? Ich erreichte diesen Punkt (zugegebenermaßen ziemlich spät) kurz vor dem Abitur. Um mich abzusichern, hatte ich mich bereits an mehreren Unis für verschiedene geisteswissenschaftliche Studiengänge beworben. Mit anderen Worten: Ich gestaltete meine nahe Zukunft bewusst offen. Dennoch entwickelte sich in dieser Zeit kurz vor dem Schulabschluss der zaghafte Wunsch, mein Geld durch das Schreiben zu verdienen.

 

Aus diesem Grund fiel die Wahl auf die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Ich trat mein dreijähriges Germanistik-Studium an und durfte mich am Ende Bachelor of Arts nennen. Bereits während meines Studiums konnte ich durch verschiedene Workshops, Seminare und Praktika Erfahrungen als Schreiberling sammeln – hätte zum damaligen Zeitpunkt jedoch niemals gedacht, dass ich mal als Freelancer arbeiten würde.

 

Um ganz ehrlich zu sein, hat mich der Gedanke, als Selbstständige zu arbeiten, seit jeher eher verschreckt. Die Angst vor dem existenziellen Scheitern war stets so groß, dass sich mir all die Vorteile, die eine Freiberuflichkeit mit sich bringt, vollkommen verschlossen hatten. Aus diesem Grund und weil ich immer noch nicht genau wusste, wo es beruflich hingehen sollte, schloss ich meinem Bachelor- noch ein Master-Studium an. Ich blieb in Magdeburg, wechselte jedoch von der Uni zur Hochschule und entschied mich für eine Vertiefung im Bereich Journalismus.

 

Ich ließ mich professionell im Bereich des Schreibens ausbilden und setzte mir das Ziel, im Print-Journalismus Fuß zu fassen. Doch wie das so oft im Leben eines jungen Menschen ist: Auf Wunschvorstellungen folgt leider allzu oft die Ernüchterung – auch Realität genannt.

Freelancer Texter

 

Seines eigenen Glückes Schmied sein

 

Als ich mein Studium abgeschlossen hatte, ging es auf Job-Suche. Mehrere Absagen diverser Print-Medien führten nach einer Weile zu dem resignierten Entschluss, dass sich etwas tun müsse. Ich hatte es satt, auf andere Leute angewiesen zu sein. Ich wollte nicht, dass mein berufliches und auch persönliches Glück von einem Personaler abhängig ist. Ich musste meines eigenen Glückes Schmied werden – und so ging ich den alles entscheidenden Schritt in die Selbstständigkeit.

 

Seit dem Zeitpunkt dieser Entscheidung habe ich es nicht einmal bereut, Freelancer zu werden. Ich gebe zu, dass ich mich ziemlich blauäugig in dieses Abenteuer gestürzt habe. Kein Gründerseminar, kein Steuerberater – im Prinzip keine Ahnung von dem, was mich erwarten würde. Doch ich hatte Unterstützung – von meinem Partner, der ebenfalls selbstständig ist und einer Freundin, die im Steuer-Bereich arbeitet – und ich hatte den Mut sowie die eigene Überzeugung, es schaffen zu können. Aus jetziger Sicht weiß ich: Mehr braucht man nicht, wenn man sich dazu entschließt, als Freelancer im Text-Bereich zu arbeiten.

 

Für mich hat sich durch meine Tätigkeit als Freelancer ein Traum erfüllt, den ich seit dem Abitur gehegt habe: Ich verdiene heute mein Geld durch das Schreiben. Was es dabei alles zu beachten gilt? Ich verrate es Ihnen bald in meinem Blog 😉

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