#FreelancerTipps: Lohnt es sich, für lau zu schreiben?

Texter

 

In Zeiten, in denen man als Autor regelrecht um faire Wortpreise kämpfen muss, erscheint es auf den ersten Blick kontraproduktiv, seine Leistungen und Fähigkeiten umsonst anzubieten. Ich habe mich trotzdem ganz bewusst dafür entscheiden, für einige ausgewählte Projekte ohne Vergütung zu schreiben. Warum? Das möchte ich dir in diesem Blogpost erklären.

 

Argument #1: Neue Kontakte

 

Ich habe in erster Linie damit begonnen, für lau zu schreiben, weil ich dadurch sehr gut neue Kontakte knüpfen kann. Dementsprechend ist es im Umkehrschluss sehr wichtig, dass du dir nur ehrenamtliche Projekte aussuchst, die dir auch in dieser Hinsicht einen Mehrwert bieten.

 

Tipp: Oftmals sind die neuen Kontakte noch viel wertvoller als die Arbeit, die du ablieferst. Hege und pflege sie daher gut. Wie das geht, habe ich in diesem Beitrag für den Startup-Blog von getlaunched.io zusammengefasst.

 

Argument #2: Neue Referenzen

 

Nur weil ein Projekt nicht vergütet wird, heißt das noch lange nicht, dass es dir nicht auch sehr viel bringen kann. Für mich sind ehrenamtliche Arbeiten in erster Linie Herzensangelegenheiten, für die ich mich ehrlich begeistern kann und hinter denen ich auch stehe. Auf der anderen Seite stellen sie für mich aber immer auch eine neue Referenz dar, die ich potentiellen Kunden präsentieren kann. Ob ich für ein amitioniertes und cooles Blogprojekt, über das gerade alle Welt spricht, bezahlt werde oder nicht, ist diesem schließlich egal – Hauptsache, ich schreibe auch wirklich dafür und konnte darüber Erfahrungen sammeln.

 

Argument #3: Neue Erfahrungen

 

Stichwort Erfahrungen! Auch hiervon kannst du einige sammeln, wenn du dich dazu entschließt, ehrenamtlich für einen Blog, ein Magazin oder ein anderes Medium zu schreiben. Keine Bezahlung bedeutet nämlich oftmals, dass du dich kreativ voll und ganz auslassen kannst und nur wenige Einschränkungen beachten musst. Das macht nicht nur jede Menge Spaß, sondern erweitert deinen Erfahrungsschatz ungemein. Außerdem bieten dir unvergütete Projekte oftmals die Möglichkeit, dich mit neuen Bereichen, beispielsweise WordPress oder Google Docs, auseinanderzusetzen. Auch hier hat man häufig völlig freie Hand und kann sich ausprobieen. Eine klassische Win-Win-Situation, wenn du mich fragst.

 

Argument #4: Mehr Erwähnungen

 

Ehrenamtliches Schreiben ist nicht nur eine tolle Möglichkeit, um sich zu vernetzen, sondern auch um sich (ganz allgemein) einen Namen zu machen. Wer viel im eigenen amen (keine selbstverständlichkeit im #ContentMarketing) publiziert, bewirkt dadurch, häufig in den sozialen Netzwerken erwähnt und verlinkt zu werden. Auf diese Weise werden neue, potentielle Kunden auf dich aufmerksam, die wiederum neue, potentielle Geldquellen darstellen 😉

 

Übrigens ist es eines meiner Ziele, in diesem Jahr möglichst oft auf Twitter und Facebook erwähnt und verlinkt zu werden. Wenn dir dieser Beitrag also gefällt, darfst du ihn gern verbreiten und auf die tolle Autorin verweisen :)

 

Argument #5: Unseren Blog führen wir auch ohne Bezahlung

 

Text-Arbeit ohne Vergütung kommt dir nicht in die Tüte? Was ist dann mit deinem Blog? Den führst du doch sicher auch, ohne dass dir jemand etwas dafür  bezahlt. (Ich lasse mich jetzt einfach mal zu dieser verallgemeindernden Aussage hinreißen, obwohl ich weiß, dass manche Autoren tatsächlich für ihren Blog bezahlt werden…)

 

Ich finde, dass der eigene Blog ein sehr gutes Beispiel dafür ist, dass es sich durchaus lohnt, für lau zu schreiben. Warum? Weil es Spaß macht. Dein Blog bietet dir unendlich viele Möglichkeiten, die du in vollen Zügen auskosten kannst. Dabei fällt dir (im besten Fall) gar nicht auf, dass du auch jede Menge (unbezahlte) Arbeit hineinsteckst. Genauso sollte es auch sein, wenn du dich für ein unvergütetes Projekt entscheidest. Wichtig: Es muss dir Spaß machen und darf dir keine Last sein.

 

 

Damit bin ich auch schon am Schluss meines Blogbeitrags angekommen (für den mir niemand auch nur einen Cent gezahlt hat 😉 ). Ich hoffe, dass ich dir ein paar wertvolle Impulse mit auf den Weg geben konnte und freue mich sehr auf deine Meinung zu dem Thema. Vielleicht fallen dir ja noch mehr Argumente ein, die dafür sprechen, für lau zu arbeiten :)

 

Foto: (c) www.pixabay.com

 

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