#Motivationsmontag: Wie plane und produziere ich eine gehaltvolle Instagramstory?

Es hat erst eine Weile gedauert, bis das Eis gebrochen war, doch inzwischen haben wir uns ziemlich gut miteinander angefreundet. Wir, das sind die Instagramstories und ich.

erstklassige Instagram Stories erstellen

Nach den anfänglichen Vorwürfen, ein halbgarer Snapchat-Abklatsch zu sein und anschließenden zögerlichen Annäherungsversuchen kann ich inzwischen nicht abstreiten, dezent story-addicted zu sein. Meine Begeisterung für diesen Kommunikationskanal reicht inzwischen so weit, dass ich mich vor etwa einem Monat dazu entschlossen habe, ein wöchentliches Format in meiner Instagramstory zu etablieren: Den #Motivationsmontag. Jeden Montag (wer hätte das gedacht!) gibt es nun also eine kleine (und manchmal auch größere) Portion Motivation für Selbstständige und alle anderen, die mir gern zuschauen.


 

Nun ist es jedoch leider so, dass der Content der Instastories ja bekanntermaßen nach 24 Stunden für immer gelöscht wird. Um meinem #Motivationsmontag ein etwas längeres Leben zu ermöglichen, habe ich mir überlegt, das Gesagte zusätzlich in geschriebenen Worten festzuhalten – ist ja immerhin meine Spezialität 😉 Hier kommt er nun also: Der erste „verbloggte“ #Motivationsmontag. Thema: Wie plane und produziere ich eine gehaltvolle Instagramstory?

Mein Instagramstory-Workflow

Gute Instagramstories sind kein Zufallsprodukt. Zwar muss es hier bei weitem nicht so perfektionistisch wie im herkömmlichen Insta-Feed zugehen, doch bedeutet das nicht, dass du dich keinesfalls anstrengen musst, um regelmäßig Zuschauer zu begeistern. Damit deine Stories angeschaut werden, müssen sie aus der Masse herausstechen. Mir hilft dabei der folgende Workflow.

Schritt #1: Überlege dir ein Thema.

Inhaltsloses Blabla reißt niemanden vom Hocker. Mache nur dann eine Story, wenn du etwas zu sagen oder zu zeigen hast. Alles, was belanglos ist, wird in der Regel sofort „weggewischt“.

Schritt #2: Plane grob, was du sagst.

Ich nutze für diesen Schritt inzwischen Evernote, es gibt aber auch viele andere Möglichkeiten, beispielsweise Trello oder einfach Zettel und Stift. Entscheidend ist, dass du dir ein paar Stichpunkte zu deiner Story (die aus Einstieg, Hauptteil und Schluss besteht!) machst und ihr dadurch den maximalen Mehrwert gibst. Außerdem kannst du mithilfe einer groben Planung abschätzen, wie lang deine Story wird. Bedenke, dass sich niemand endlose Ausführungen zu Thema XY anhören will. Auch in den Instagramstories darf es gern short & simple zugehen.

Schritt #3: Nutze die Gestaltungsmöglichkeiten.

Viele, die von Snapchat zu Instagramstories wechseln, sind erst einmal enttäuscht, weil die coolen Filter und weitere Features fehlen. Setzt man sich jedoch ein bisschen intensiver mit den Gestaltungsmöglichkeiten der Stories auseinander, stellt man schon nach relativ kurzer Zeit fest, dass hier erstaunlich viel geht. Falls du noch ein paar Inspirationen brauchst, schau dir an, wie es andere Instagrammer machen. Einer, der den Dreh wirklich raus hat, ist Trajan Tosev, der manchen noch als IG4Business bekannt sein dürfte.

Allgemeine Tipps für die Instagramstories

  • Qualität geht über Quantität! Du musst nicht ständig etwas posten, um deinen Followern im Gedächtnis zu bleiben. Meiner Meinung nach ist es sinnvoll, lieber weniger, dafür aber qualitativ hochwertige Stories zu machen.
  • Taste dich Schritt für Schritt ans Sprechen ran. Ich weiß, dass es Überwindung kostet. Niemand erwartet von dir, dass du von jetzt auf gleich plapperst wie ein Wasserfall. Das wichtigste ist, dass du dich wohlfühlst. Sobald die Story gezwungen und/oder gestellt herüberkommt, verliert sie ihre Authentizität und wird ebenfalls übersprungen.
  • Setze auf einen guten Content-Mix. 20 „Sprech-Stories“ hintereinander, in denen du dich in unvorteilhafter Frontalperspektive filmst, können ziiiieeeemlich langweilig sein. Mein Tipp: Lockere deine Story durch Bilder und Boomerangs auf. Auch ein Perspektivenwechsel kann wahre Wunder wirken.
  • Nimm die Stories nicht zu ernst. Ja, ich habe gesagt, du sollst auf Qualität achten. Das bedeutet allerdings nicht, dass du dem grenzenlosen Perfektionismus verfallen musst. Kleine Versprecher und Outtakes lockern jede Story automatisch auf und lassen dich sympathisch wirken.
  • Denke immer an die Call2Action. Ich finde es wichtig, die Instagramstories nicht als kommunikative Einbahnstraße zu betrachten. Darum lade ich immer dazu ein, mir Feedback, Fragen usw. zu schicken. Daraus sind schon einige interessante Gespräche entstanden und ich lerne auch immer wieder etwas dazu.

Extra: Warum nutzt du keine Instagramstories für dein Business?

Immer wieder höre ich Sätze wie „Ich würde das ja auch gern mal ausprobieren, aber…“ Aber was? In der Facebook-Gruppe #teamtrajan, die ich dir hiermit sehr ans Herz legen möchte, wenn du Instagram noch effektiver nutzen willst, habe ich eine kleine (nicht repräsentative) Umfrage zu diesem Thema gefunden. Die häufigsten Gründe, warum Instagramstories nicht genutzt werden, sind demnach:

  • Mein Alltag ist zu langweilig.
  • Ich habe keine Ideen.
  • Ich habe keine Zeit.
  • Ich fühle mich nicht wohl vor der Kamera.
  • Ich verstehe den Sinn der Instagramstories nicht.
  • Ich denke immer zu spät daran, eine Story aufzunehmen.
  • Es ist mir zu kompliziert.

(Quelle: Facebook-Gruppe #teamtrajan)

Na, welcher Grund (oder welche Gründe) trifft auf dich zu? Lass es mich gern wissen, warum du noch vor den Instagramstories zurückschreckst. Vielleicht kann ich dir ja dabei helfen, dich doch noch mit dem Kanal anzufreunden – natürlich nur, falls du es auch wirklich willst.

Foto: © Jessika Fichtel 

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