#GründerTipp: Finde dein eigenes Tempo!

Tipps_für_Gründer

Es gibt Neuigkeiten (und deswegen auch die neue Kategorie #GründerTipps hier auf meinem Blog). Nach zwei Jahren als „reine“ Freiberuflerin habe ich zum 1. Juni 2017 ganz klammheimlich ein Gewerbe angemeldet. Natürlich nicht aus Jux und Tollerei, sondern weil ich endlich ein Projekt, das schon länger in meinem Kopf schlummerte, realisieren wollte. Worum es dabei geht, soll gar nicht Inhalt dieses Blogbeitrags sein. Nur so viel: Es hat etwas mit meinem persönlichen Blog Feels like Erfurt zu tun. Mir geht es beim Schreiben dieser Zeilen vielmehr darum, dir zu erzählen, wie ich es von der ersten Idee bis zum fertigen Projekt geschafft habe – und welcher Tipp mir dabei am meisten geholfen hat.

„If you never try, than you‘ll never know.“ – Coldplay

„Ich hätte ja total Bock darauf, aber…“ – „Wie wäre es wohl, wenn…“ – „Eigentlich müsste ich es ja mal ausprobieren, doch was wenn…“ Na, kommen dir solche Gedanken bekannt vor? Gingen sie dir vielleicht auch schon mal durch den Kopf? Ich für meinen Teil kenne mich sehr gut mit ihnen aus und bin sozusagen die ungekrönte „Ach, ich würd‘ so gern“-Queen. Nein, falsch. Ich WAR es. Denn vor kurzem habe ich es einfach durchgezogen und eine meiner hundert Ideen in die Tat umgesetzt.

Wie sich das anfühlt? Unbeschreiblich gut!

Warum ich bisher immer wieder gekniffen habe? Keine Ahnung.

Vielleicht war es die altbekannte Angst vor dem Scheitern, die mich davon abgehalten hat, das eine oder andere Projekt umzusetzen. Vielleicht aber auch einfach Faulheit oder das Gefühl, schon genug um die Ohren zu haben. Höchstwahrscheinlich war es ein Mix aus allem.

Aber – um es mit den Lyrics von Coldplay auszudrücken – „If you never try, than you‘ll never know.“ Also habe ich es „getryt“ und „knowe“ jetzt (als eingefleischte Freelancerin), wie es ist, ein eigenes (physisches!) Produkt zu verkaufen. Es ist wirklich besonders und sorgt dafür, dass mein Arbeitsalltag jetzt noch aufregender und abwechslungsreicher ist als zuvor.

Babysteps sind okay – Solang ich trotzdem am Ziel ankomme

Was mir auf meinem Weg hin zum eigenen Produkt besonders geholfen hat, war ein Gespräch mit meiner Freundin Elisa. Als ich ihr davon erzählte, dass mich große Herausforderungen meist regelrecht überrollen und ich vor lauter Überforderung gar nicht weiß, wo ich anfangen – oder ob ich überhaupt anfangen – soll, riet sie mir folgendes: Finde dein eigenes Tempo. Setze einen Fuß vor den anderen und komme so Stück für Stück voran.

Sie hatte ja so Recht! Niemand verlangt von mir (oder dir), dass ich alles mit einem Mal erledige und von jetzt auf gleich ein Resultat präsentiere. Die Umsetzung eines Projektes – sei es nun ein eigenes Produkt, ein Podcast, ein Coaching-Angebot oder was auch immer – ist immer ein Prozess und nie (oder nur ganz, ganz selten) eine Sturzgeburt.

Diese Erkenntnis mag vielleicht offensichtlich sein, aber mir hat sie sich lange Zeit verschlossen. Ich dachte immer, dass alles perfekt und fertig sein muss – und zwar sofort. Kein Wunder, dass ich diesem selbstverschuldetem Druck nicht gewachsen war und immer wieder den Schwanz eingezogen habe.

Jetzt weiß ich, dass es wichtig ist, mein eigenes Tempo zu kennen und es auch zu respektieren. Wenn ich ein Projekt mit winzigen Babysteps umsetze, dann ist das okay – solang ich am Ende trotzdem an meinem Ziel ankomme. Das ist nämlich letztendlich alles, was zählt.

Foto: © Sandy Schulz | Fotofuchs

2 Responses to “#GründerTipp: Finde dein eigenes Tempo!

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