5 einfache Methoden, die deinen Blogbeiträgen mehr Würze verleihen

Wer 2018 weiter bloggen oder sogar erst einen Blog starten will, muss Wert auf Qualität, Relevanz und Kontinuität legen. Dieses Fazit habe ich in meinem letzten Artikel gezogen. Ein Aspekt, den ich darin jedoch völlig außer Acht gelassen habe, ist der Unterhaltungswert eines Blogbeitrags. Aber machen wir uns nichts vor: Ein Beitrag kann noch so informativ sein – wenn er uns langweilt, klicken wir ihn wieder weg (oder gar nicht erst an). Damit das Infotainment – also die Mischung aus Info und Entertainment – seine volle Wirkung entfalten kann, darf man nie die Spannung aus den Augen verlieren. In diesem Beitrag stelle ich dir fünf Methodenvor, die dir dabei helfen, deinen Blogbeiträgen die nötige Würze zu verleihen.

Blogbeiträgen mehr Würze verleihen

Methode #1: Das ABC

Diese Form von Blogbeitrag sieht vor, ein Oberthema so „aufzudröseln“, dass für jeden Buchstaben des Alphabets ein Aspekt gefunden und beschrieben wird.

→ Ein Beispiel, das die Technik sehr gut veranschaulicht, ist das Erfurt-ABC auf meinem Blog Feels like Erfurt.

Das ABC eignet sich hervorragend, um einen Themenbereich von möglichst vielen Seiten zu beleuchten und auch Punkte anzusprechen, die unter anderen Umständen vielleicht vergessen worden wären. Der Leser wird den Beitrag mit großer Wahrscheinlichkeit bis zum Ende lesen oder zumindest überfliegen – schließlich will er wissen, welche Aspekte bei den Buchstaben X, Y und Z aufgeführt werden.

Methode#2: Die Checkliste

Checklisten sind immer dann empfehlenswert, wenn ein extrem komplexes Thema herunter gebrochen beziehungsweise auf den Punkt gebracht werden soll. Sie dienen dem Leser als eine Art Leitfaden oder auch Step-by-Step-Anleitung. Am besten funktionieren Checklisten, wenn du auf umschweifende Worte verzichtest und dich wirklich nur auf das Wesentliche konzentrierst.

Falls dir das zu wenig ist und du noch mehr zu Thema XY loswerden willst, kannst du die Checkliste selbstverständlich auch mit einem (längeren) Fließtext kombinieren.

→ Ich habe das beispielsweise in diesem Beitrag über Social Media Recruiting für meinen Kunden trusted.de gemacht. Die Checkliste findest du ganz am Ende.

Methode#3: Storytelling

Du hast das Gefühl, dass deinen Blogbeiträgen die „Seele“ fehlt? Dann versuche es doch einmal mit Storytelling. Blogs müssen nicht immer nur harte Fakten servieren, sie dürfen ihre Leser auch gern mal in eine völlig andere Welt entführen. Damit diese sprachliche Reise nicht bloß inhaltsloses Blabla ist, solltest du allerdings immer daran denken, hie und da auch ein paar informative Fakten unterzubringen.

→ Ein Beispiel hierfür findest du im ersten Abschnitt von diesem Beitrag für die Thüringer Tourismus GmbH, der aus meiner Feder stammt.

 Exkurs: Was ist Storytelling?
Ins Deutsche übersetzt bedeutet Storytelling „Geschichten erzählen“. Es geht also darum, Informationen im Gewand von Storys/Geschichten zu vermitteln. Der Sinn dahinter? Die Fakten werden leichter aufgenommen und bleiben länger im Gedächtnis.

Methode#4: Memes und GIFs

Eine besonders unterhaltsame Methode, Blogbeiträge etwas aufzupeppen, ist der Einsatz von sogenannten Memes und GIFs – also teils beweglichen Bildchen, die eine bestimmte Botschaft auf humoristische Weise zum Ausdruck bringen.

→ Ein konkretes Beispiel verlinke ich dir hier. Es handelt sich dabei um einen Beitrag für meinen Kunden „Junge Gründer“, in dem ich mich augenzwinkernd mit dem Thema „Vorurteile gegenüber Gründern“ auseinandersetzen durfte.

Grundsätzlich entfalten Memes-Beiträge am ehesten ihre Wirkung, wenn sie in einem witzigen Kontext eingesetzt werden. Ich kann mir aber auch gut vorstellen, dass ein interessanter und vor allem spannender Stilbruch entsteht, wenn man die lustigen Bildchen auf eher staubige Themen „los lässt“.

Methode#5: Der Frage-Antwort-Beitrag

Eine fünfte Möglichkeit, die deinen Blogbeiträgen mehr Spannung verleiht, ist das altbekannte Frage-Antwort-Spiel. Ähnlich wie der ABC-Beitrag hilft auch dieser Ansatz dabei, ein Thema aus möglichst allen Perspektiven zu beleuchten und umfassend zu informieren. Ein netter Nebeneffekt: Suchmaschinen werden deinen Artikel lieben, weil du alle relevanten Fragen (sinnvoll und als Zwischenüberschriften) darin unterbringst.

→ Ich selbst schreibe sehr gern Frage-Antwort-Beiträge – so wie diesen über das Thema „Expertenstatus“ für meinen Kunden Bileico.

Und der Leser? Der fährt ebenfalls voll auf Frage-Antwort-Beiträge ab – immerhin stehen die Chancen gut, dass ihm genau die Frage beantwortet wird, die ihn am brennendsten interessiert. Ergo: Eine klassische Win-Win-Win-Situation für Autor, Leser und Suchmaschine.


Hast du weitere Tipps und Tricks, mit denen ein trockener Blogbeitrag spannender und unterhaltsamer gestaltet werden kann? Ich freue mich, wenn du deine Erfahrungen mit uns in Form von einem Kommentar teilst.

Foto: (c) www.pixabay.com 

 

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